Aktuelle Berichte

Unsere Haltung zur Ordination

Aus Anlass der Diskussionen um die kirchliche Stellungnahme zur Homosexualität hat die Regenbogen-NAK ihre Position zur Ordination aktualisiert.

Regenbogen-NAK arbeitet bei dem Thema Ordination seit längerem gemeinsam mit der Kirchenleitung an einer Änderung der Stellungnahme der Kirche. Unserer Ansicht nach sind die Ordination in ein Amt und die Ausübung eines Amtes nicht an die Frage „Mann oder Frau“ oder eine bestimmte sexuelle Orientierung gebunden, sondern im göttlichen Willen begründet. Das legen auch die entsprechenden Passagen im Katechismus nahe. Daher fordert Regenbogen-NAK seit je her die Öffnung der Amts- und Lehrtätigkeit für homo- und bisexuelle sowie Menschen mit transsexueller Vergangenheit. Wenn die Kirche inzwischen in Einzelfällen homosexuelle Männer im Amt toleriert, sehen wir dies als positives Zeichen für eine zunehmende Öffnung der Kirche in diesem Bereich. Grundsätzlich streben wir allerdings einheitliche Regelungen in zusammengehörigen Kulturräumen an. Dieser Punkt ist von Seiten der Kirchenleitung aber zurückgestellt, bis das neue Amtsverständnis der Kirche veröffentlicht ist. Über diese anzustrebende einheitliche Regelung hinaus entspricht es unserem Verständnis, dass jede Ordination eine Einzelfallentscheidung ist, der eine ganzheitliche Betrachtung der jeweiligen Situation zugrunde liegen muss. Wir hoffen, im weiteren Dialog mit der Kirchenleitung eine Regelung erreichen zu können, die einen diskriminierungsfreien Umgang mit homo-, bi- und transsexuellen Kirchenmitgliedern ermöglicht.


Nächste Treffen:

27.-29. Oktober 2017: Offenbach (Deutschland)

04.-06. Mai 2018 : Münster (Deutschland)

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Regenbogen-NAK

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