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HIV/Aids: Auf der Zielgeraden

Die Zahl der HIV-Infizierten geht zurück. Doch die Gefahr ist nicht gebannt und Betroffene benötigen unsere Unterstützung. Zum Welt-Aids-Tag 2014.

(c) adpic

Wer die Schlagzeilen zum Thema HIV/AIDS in den letzten Monaten in der Presse verfolgt hat, hat vielleicht schon Grund zur Freude gesehen: Jetzt kann ich Kondome und andere Schutzmaßnahmen endlich vergessen!

  • "Das Ende von Aids bis 2020 ist möglich", schrieb die Deutsche AIDS-Hilfe,
  • "Die Welt kann Aids bis 2030 in Griff bekommen", sagte die UNO,
  • "Ein Ende nach 30 Jahren Krieg gegen AIDS ist in Sicht", verkündete die Harvard School of Public Health.

2013 haben sich weltweit 2,1 Millionen Menschen mit dem Immunschwächevirus neu infiziert. In Österreich sind es jeden Tag 1 bis 2 Personen, in Deutschland 8 bis 9 und fast 20 in Frankreich. Senioren (50 bis 70 Jahre) und junge Schwule sind besonders betroffen. Bei Ihnen wird HIV oft zu spät erkannt. In der Zwischenzeit verbreiten die Infizierten das Virus untern ihren Partnern, weil sie nicht wissen, dass sie ansteckend sind.

Infizierte fürchten Ausgrenzung

Die Hauptgründe für diese Spätdiagnose bleiben Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV (siehe auch unser Bericht vom letzten Jahr). Die befürchtete Ausgrenzung macht Angst vor dem HIV-Test und verhindert damit häufig einen rechtzeitigen Therapiebeginn.

Dazu kommt auch, dass beide Zielgruppen sich nicht gefährdet fühlen. Bei Senioren sind dies laut einer neuer französischen Studie bis zu 88 %. Heutzutage repräsentieren Senioren 30 % der AIDS-Kranken in wohlhabenden Ländern, berichtet die UNO.

Gas geben: Informieren und Unterstützen

Jetzt befinden wir uns auf der Zielgerade und es ist Zeit noch ein letztes Mal richtig Gas zu geben: Jung und Alt zu informieren, alle HIV-Betroffenen zu unterstützen, ihnen beizustehen, um diese Hoffnungen auch zur Realität werden zu lassen.


Nächste Treffen:

4.-6. Mai 2018 : Münster (Deutschland)

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