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Zu Gast bei Jugendgottesdienst in Hildesheim

7.10.2013 | Zwei Mitglieder der Regenbogen-NAK präsentierten am 27. Oktober im Anschluss an einen Jugendgottesdienst die Initiative und ihre Themen.

Ann-Katrin und Sebatian werden nach dem Jugendgottesdienst als Referenten der Regenbogen-NAK vorgestellt

Vertreter der Regenbogen-NAK luden am 27. Oktober 2013 im Anschluss an einen Jugendgottesdienst in Hildesheim (Kirchenbezirk Niedersachsen) zu einer Informationsveranstaltung ein. Anwesend waren Jugendliche und Amtsträger aus den Bezirken Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und Wolfenbüttel. Die Regenbogen-NAK war von Bezirks-Jugendleiter Karsten Brede (Bezirk Braunschweig) eingeladen worden. Ziel war es, die Initiative und die neuapostolische Jugend in den Gemeinden in einen Dialog treten zu lassen. Auf diese Weise sollen Aufklärung über und Sensibilisierung für die Situation Homo-, Bi- und Transsexueller ermöglicht und gefördert werden.

Gegen Ende des Jugendgottesdienstes wurden Ann-Katrin und Sebastian von der Regenbogen-NAK den Jugendlichen sowie den Jugendbetreuern der vier Bezirke in einem kurzen Interview als Referenten vorgestellt. Dabei ging an alle Interessierten die Einladung, an der Informationsveranstaltung im Anschluss des Gottesdienstes teilzunehmen. Diese Einladung haben ca. 80 Jugendliche und etliche mit der Jugendarbeit betraute Amtsbrüder angenommen, darunter die Bischöfe Winfried Sommer und Dirk Hiddessen sowie weitere Bezirksämter.

In der etwa einstündigen Powerpoint-Präsentation referierten Ann-Katrin und Sebastian abwechselnd über die Geschichte der Homosexualität, ihre Häufigkeit, mögliche Ursachen ihrer Entstehung und ihre Bewertung durch die Kirche. Es wurde die offizielle Stellungnahme der Neuapostolischen Kirche zur Homosexualität zitiert, sowie eine Auswahl biblischer Aussagen über Verhaltensweisen präsentiert, die seitens der christlichen Kirchen mit Homosexualität in Verbindung gebracht werden. Im theologischen Kontext betrachtet, haben diese jedoch mit den heutigen Erkenntnissen zur Homosexualität nichts zu tun.

Ferner folgten Informationen über die Entstehung, Entwicklung und die weltweite Verbreitung der Regenbogen-NAK, deren Engagement, Aufgaben und Ziele. Schließlich wurde auch über die Zusammenarbeit mit der Kirchenleitung, bisher das „Gremium für besondere Angelegenheiten“, künftig die Projektgruppe „Ehe, Familie und Konkubinat“, berichtet. Nachdem die Referenten abschließend von ihrem persönlichen Coming-out erzählt hatten, gab es Gelegenheit für Fragen. Bezirks-Jugendleiter Brede äußerte den Wunsch, Zusammenkünfte dieser Art öfters zu veranstalten. 


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