2004

Kein Aberglaube in der Isarmetropole

13. Regenbogen NAK-Treffen in München

Vom 07. bis 09. Mai 2004 fand unser nunmehr 13. Treffen statt. Keine Spur davon, dass diese Zahl Unglück über dieses Treffen bringen könnte. Als am Freitagabend nach und nach die Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands, der Niederlande und der Schweiz eintrafen, gab es für viele ein freudiges Wiedersehen und für einige die ersten Begegnungen mit zunächst unbekannten Geschwistern. Doch auch hier stellte sich bald das Gefühl ein, dass es sich nicht um eine anonyme Internetgruppe, sondern vielmehr um Geschwister handelt, die ihren Glauben leben, trotz mancher Steine, die auf ihrem Weg liegen.

Der Samstagmorgen begann mit dem Frühstück in der Herberge, dem dann ab 9 Uhr die Sitzung mit 13 (wieder diese Zahl) Tagesordnungspunkten folgte. Nach einem Gebet wurden die einzelnen Punkte zügig (Danke an die konsequente Moderation!) besprochen. Immer wieder zeigte sich deutlich, dass unsere Arbeit als Interessengemeinschaft auf verschiedenen Ebenen stattfindet und stattfinden muss. So ist die Kirche als eine internationale Organisation zu begreifen, aber eben auch als Gemeinde vor Ort zu verstehen. Gerade vor Ort konnten in letzter Zeit positive Erfahrungen gemacht werden. Die Toleranz und das Verständnis sind dennoch auf allen Ebenen weiter zu fördern. Immer wieder bewegt uns die Sorge, dass sich die Verantwortlichen in der Kirchenleitung nicht klar genug zu diesen Grundsätzen christlichen Gemeindelebens bekennen und hierzu anleiten, dagegen aber durch eher merkwürdige Bibelinterpretation zu Irritationen beitragen. Zu einigen Punkten der Tagesordnung wurden Projektgruppen gegründet, die bis zum Treffen in Berlin im Oktober einige Themen vorbereiten werden.

Insgesamt nahmen 30 Personen, darunter ein Gast, an dem Treffen teil. Pünktlich um 15 Uhr konnte dann die Gesprächsrunde beendet werden, die Gespräche selber gingen aber auch noch während des Spaziergangs durch den Englischen Garten weiter. Eine Maß im Biergarten half über das zwar sonnige, aber stark windige Wetter hinweg.

 

"Wie lieblich ist es Sonntags früh..." (GB 209) sang die Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes am Sonntagmorgen, den der Bezirksälteste in Begleitung des Bezirksevangelisten hielt. Als Textwort diente Epheser 1,18 "Er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist". In seinem Dienen zeigte der Älteste auf, wie wichtig das Erkennen ist, um Schaden rechtzeitig abzuwenden. Als Beispiel führte er die den Regenbögen gut bekannte Welt des Internets an. Die "Firewall" und das "Virenschutzprogramm" müssen auch im Geistigen immer "geupdatet" werden. Die Regenbögen waren zur Unterstützung des Chors und des Orchester eingeladen und taten dies auch zahlreich, so dass das Schlusslied "Jauchzet und singet" mit einem kräftigen "Halleluja" endete.

Das Treffen neigte sich seinem Ende zu und fand seinen Abschluss in einem traditionellen Bierlokal, wo nach bayerischer Tradition die Weißwürstel noch vor dem Mittagsläuten (nun ja, einige auch danach) verzehrt wurden.

 


Nächste Treffen:

4.-6. Mai 2018 : Münster (Deutschland)

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