2006

19. Internationales Treffen von Regenbogen-NAK in Leipzig, 12. - 14. Mai 2006

Leipzig. Messestadt, Kulturstadt, Buchstadt, Stadt der friedlichen Revolution und der Montagsgebete. Diese und weitere Prädikate verbinden sich mit dem Namen dieser Stadt, in deren Mauern das 19. Treffen stattfand.

Die ersten aus vielen Regionen Westeuropas eintreffenden Teilnehmer hatten Gelegenheit in der Thomaskiche einem Konzert des berühmten Thomanerchores sowie einer Kurzandacht zu lauschen. Eine erhabene Atmosphäre und feierliche Kulisse. Wiedersehensfreude und das sich bekannt machen mit neuen Gesichtern wechselten einander ab. In der Moritzbastei trafen nach und nach alle Angereisten zum Abendessen ein. Ein Stimmungsgemenge aus Wiedersehensfreude, leckerer Pasta, freudigen Umarmungen, erfrischenden Getränken und einer neugierigen Erwartungshaltung erfüllte das mittelalterliche Gewölbe des einstigen Zeughauses. Zu fortgeschrittener Stunde begab man sich zur Ruhe, denn uns erwartete ein umfangreiches Tagungsprogramm, wie uns die straff gespickte Agenda für den kommenden Tag unschwer erkennen ließ.

Am anderen Morgen ging´s nach dem Frühstück in unseren Unterkünften, wohl organisiert und durch Conrad, Rolf und Eberhard fürsorglich begleitet, zumeist mit der Straßenbahn in die Zentralkirche Leipzig- Mitte, die wir dank der Zusage durch Bezirksapostel Klingler nutzen durften. Freundliche eifrige Helfer aus der Gemeinde hatten bereits alles vorbereitet, was dem leiblichen Wohl dient. Zudem gab uns das überaus hell und transparent gestaltete Kirchengebäude auch im Untergeschoss einen ungehinderten Blick in den angrenzenden Park frei. So konnten wir auch im Meeting die frühsommerliche Morgenstimmung dieses sonnigen Tages genießen.

Aus der Agenda seien hier nur einige Punkte herausgegriffen:

* Die geplante Reise nach Buenos Aires in 2007

* Weitere geplante Internationale Treffen

* Conny und Arne informierten über das jüngste Treffen mit GbA in Frankfurt.

* Arbeitsgruppen "PR/Öffentlichkeitsarbeit" und "Ziele"

Nach dem Mittagsessen setzten wir das Meeting bis ca.16 Uhr fort, an dem dieses Mal auch ein Mitglied der HuK teilnahm. Unterbrochen wurde es von kleinen Pausen in denen wir bestens versorgt wurden mit Kaffe, Kuchen, kalten Getränken und allerlei anderen Leckereien.

Die Zeit zwischen Beendigung des Meetings und dem Einfinden in der Moritzbastei zum Abendessen gestaltete Conrad, indem er uns mit unübertroffener Souveränität und dezidierter Kenntnis der Stadtgeschichte durch Leipzig führte. Ein weithin leuchtend sichtbarer Regen(bogen)schirm tat dabei gute Dienste, damit auch alle zusammenblieben und keiner verloren ging.

Während und nach dem Abendessen in der Moritzbastei auf der Terrasse entwickelten sich wie schon am Vorabend interessante Gespräche und ein reger Gedankenaustausch. Auch dieses Mal waren einige Elternpaare aber auch Ehepartner sowie Kinder von Regenbogenmitgliedern angereist. So konnte sich jeder ein Bild von den Problemen, Ängsten aber auch Erwartungen und Hoffnungen aller Betroffenen machen. Das Spektrum der Gesprächsthemen war so vielfältig wie der sprichwörtliche Regenbogen. Natürlich kamen auch Frohsinn, Unbeschwertheit und Heiteres nicht zu kurz. Dieser Abend neigte sich zu später Stunde seinem Ende zu.

Der Sonntagmorgen war wie immer von emsigen Kofferpacken und dem Auschecken bestimmt. Gemeinsam ging es nach dem Frühstück wieder mit der Tram zum Höhepunkt eines jeden Treffens – dem Gottesdienst – zur Kirche in die Sigismundstraße. Die Predigt des Bezirksältesten Kleine enthielt u. a. auch einige Kerngedanken aus dem Meeting am Sonnabend, die die unabdingbaren Voraussetzungen für eine erfolgreiche und segensreiche Entwicklung von Regenbogen-NAK umreißen. Ein Satz sei hier sinngemäß herausgestellt: Es geschieht nichts von allein! Alles was sich verändern soll, muss von uns selbst in Angriff genommen werden. Soll heißen, der Liebe Gott kann nur das segnen, was zuvor erarbeitet und ihm dargebracht wurde. In diesem Zusammenhang soll auch einmal darauf hingewiesen werden, dass unsere Arbeit auch finanzielle Mittel benötigt. Wem es wichtig und möglich ist, gilt der freundliche Hinweis, dass sich das Regenbogen-Konto nur füllen kann, wenn eine "Krötenwanderung" stattfindet. Danke!!!

Nach dem Gottesdienst nahmen wir das Mittagessen ein. Einen schmackhaften Eintopf mit deftiger Fleischeinlage, die diesen Namen wahrlich verdient hat. Begleitet von rückblickender Würdigung der gesammelten Eindrücke klang dieses 19. Treffen bei Kaffe und Naschwerk langsam aus. Umarmungen, die eine und andere Träne, Austausch von guten Wünschen und Telefonnummern, das Versprechen gegenseitigen Gedenkens.

Noch einmal ein großes Dankeschön an alle sichtbaren und verborgenen Helfer für ihre fürsorglichen und wichtigen Dienste!

 


Nächste Treffen:

4.-6. Mai 2018 : Münster (Deutschland)

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