2001

Fünftes Treffen der Regenbogen-NAK in Stuttgart

Regenbogen so bunt wie noch nie

Am Wochenende vom 8. bis 9. September 2001 fand das nunmehr bereits fünfte Treffen der Regenbogen-NAK in Stuttgart statt. Es goss in Strömen als sich die unentwegten Teilnehmenden in der Jugendherberge versammelten. 11 Geschwister, davon zwei aus der Schweiz hatten sich auf den Weg gemacht um Gemeinschaft zu pflegen, Gedanken, Meinungen und Erfahrungen auszutauschen, aber auch um die Anliegen der Regenbogen-NAK zu besprechen und neue Aktionen zu planen. Besonders erfreulich ist, dass diesmal eine erstaunlich Breite der Vielfalt (die der Regenbogen symbolisiert) auch am Treffen dabei war: schwule Männer, lesbische Frauen, transsexuelle Menschen und Transvestiten etc.; sie alle waren in Stuttgart dabei.

Am Samstag Nachmittag wurde erst mal so richtig gearbeitet, bei allen war zu spüren, dass sie gekommen waren mit dem Wunsch, etwas zu bewegen. Entsprechend wurde auch bis 20:00 Uhr intensiv gearbeitet. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Resultate ist unten angefügt. Am Abend (unterdessen hatten sich alle einen gehörigen Appetit andiskutiert) machte sich die Gruppe auf die Suche nach einem Restaurant und verbrachte den Rest des Tages mit vielen persönlichen Gesprächen, sowohl beim Essen wie beim anschließenden Kaffee. Etwas vom Besten an solchen Treffen ist ja gerade diese Möglichkeit, sich mit Menschen austauschen zu können, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die verstehen, welche Empfindungen und welche inneren Kämpfe homo- oder transsexuelle Menschen durchleben und wie man damit umgehen kann. Die Gespräche dauerten denn auch bis weit in die Morgenstunden hinein.

Am Sonntagmorgen waren nichtsdestotrotz alle pünktlich zur Stelle als man/frau sich auf den Weg zum Gottesdienst machte. Die Gemeinde an der Rosenbergstrasse empfing die Gruppe freundlich, allerdings ohne zu wissen, wen sie vor sich hatte.

Nach dem Gottesdienst ging's zum Mittagessen und anschließend zurück in die Jugendherberge, wo die begonnene Arbeit fortgesetzt wurde. Die noch offenen Punkte konnten geklärt werden, danach wurde die Arbeit mit einem gemeinsamen Gebet abgeschlossen. Leider mussten dann auch schon die ersten wieder abreisen; viel zu früh ging auch dieses Treffen zu Ende. Aber nicht bevor beschlossen worden war, das nächste Treffen für Januar/Februar anzusetzen. Aber auch darüber wird hier zu gegebener Zeit berichtet werden.

 


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