2000

Drittes Treffen der Regenbogen-NAK in Koblenz-Mayen

Pfingsttreffen vom 9. bis 12. Juni 2000 in Mayen

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen mussten zum Teil erhebliche Reisestrapazen auf sich nehmen. Stundenlange Staus in sengender Hitze, Lokschäden, Stillstand in total überfüllten Zügen und viele Unannehmlichkeiten wurden vorab in Kauf genommen. Umso erfreuter waren alle, als sie am Freitagabend endlich in Mayen ankamen. Einige hatten ja einen doch enormen Reiseweg hinter sich. Sofort entwickelte sich ein tolle Atmosphäre. Man war froh, sich mal wieder persönlich zu sehen. Beim leiblichen Wohl nach den ganzen Strapazen im China Garden kam gleich Freude und Spaß auf. Diese Freude und Spaß sollten das ganze Wochenende anhalten und die Gruppe in ihrer Arbeit motivieren.

Als die Nachzügler am Samstag eintrafen, waren sie sofort integriert. Zunächst wurden nur Themenpunkte gesammelt und die Arbeit auf den Abend verschoben. Denn ein wichtiges Element bei diesen Treffen ist schließlich neben der Arbeit auch der gemeinsame Kontakt und Austausch. Auf diese Weise kann man auch seine persönlichen Probleme mal zur Sprache bringen. Dieser Austausch wurde im Freibad von Mayen aufs angenehmste versüßt. Die ersten wurden aktiv, was sich jedoch nur auf das Rutschen bezog. Die Erholung, die man dort erhielt, ließ alle so relaxen, dass man sich gestärkt am Abend wirklich an die Arbeit machen konnte, denn ab 18üUhr war die Gruppe mit ihren elf Teilnehmerinnen und Teilnehmern komplett und es konnte losgehen.

Es hatte sich inzwischen eine solch kameradschaftliche Stimmung entwickelt, dass tatsächlich am Abend zügig Ergebnisse erarbeitet wurden. Es ist dabei untersuchenswert, ob es an der Menge des verzehrten Rotweins lag oder an den effizienten Diskussionen. Die lockere Atmosphäre verhinderte jedenfalls keine professionelle Arbeitsweise. Auch hier hat sich wieder gezeigt, dass wir kein Trauerclub sind. Motivation und Willen waren da und führten relativ schnell zu den nötigen Kompromissen. Es wurde zügig diskutiert und konstruktiv gearbeitet. Und dies, obwohl vielen die geliebte Musik gefehlt hat. Es wurden verschiedene Arbeitsfelder gefunden, für die sich auch immer jemand fand, der dafür die Verantwortung und das Engagement aufbringen wollte. Es wurde deutlich, dass einiges an Arbeit vor uns liegt, die koordiniert und organisiert werden muss. Als die Gruppe ins Bett ging, waren alle zufrieden, dass hier Strukturen für die Zukunft gelegt wurden und wir trotzdem für diejenigen, die noch kommen wollen, offen geblieben sind.

Am Sonntagmorgen ging es zum Übertragungsgottesdienst nach Neuwied. Nach der geistigen Nahrung folgte die natürliche Speisung, die uns ein Zivildienstleistender zubereitete. Er sparte auch nicht mit den Nachschlägen. Und spätestens mit seinem Birnensoufflé eroberte dieser manche Herzen der Gruppe. So gestärkt ging es in die nächste Arbeitsrunde. Durch die Kameradschaft und die gute Stimmung hatte die Gruppe inzwischen ein Gesicht bekommen und sich mehr und mehr konkretisiert. Daher fiel es nun nicht schwer, die anfallende Arbeit zu erkennen und vor allem zu verteilen. Ein Telefon und ein Konto wurden eingerichtet, das Faltblatt genauer geplant und Möglichkeiten des Kontaktes organisiert. Doch keine Angst, davon ist noch genügend Arbeit da.

Nach dem Abendbrot blieb nur noch eine kleine Schar von vier Leuten übrig, die sich auf in die Stadt machten. Nach einer Belohnung in Form eines Eis wurde im Laufe des Abends doch noch über unseren Glauben gesprochen. Hier wurde ein Bedürfnis erfüllt, das einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen schon während des Treffens angesprochen hatten. Doch auch diese letzte kleine Schar brach am Montagmittag auf.

Was ist geblieben? Zum einen die Erkenntnis, dass das Pfingsttreffen 2000 der Regenbogen-NAK ein voller Erfolg war. Zum anderen jetzt schon die Freude auf das nächste Treffen. Vor allem aber die Gewissheit, dass den Worten nun Taten folgen müssen und wir einiges in nächster Zeit auf die Beine stellen werden (hoffentlich). Daher auch der Wunsch, dass sich andere diesen Treffen anschließen. Neue Gesichter sind gerne gesehen. Dann wird es bestimmt beim nächsten Mal genauso toll wie an diesem Pfingstfest.

Protokoll (Zusammenfassung):

  • Wichtigstes Ergebnis des Treffens ist die Einführung einer Gruppenstruktur sowie die damit verbundene Definition von Aufgaben und deren Verteilung. Für folgende Bereiche wurden Zuständige nominiert: Gruppenkoordinator, Finanzen, Public Relations, Kontakt zu Amtsträgern, Homepage, Beantwortung eingehender Briefe, Anzeigen der Gruppe in Zeitschriften
  • Des weiteren wurde eine Befragung der bisherigen Mitglieder eingeleitet. Der Zweck besteht darin festzustellen, wer sich als Mitglied der Gruppe betrachtet, wer mit ihr nur lose verbunden sein möchte und inwiefern die Betroffenen bereit sind, dass ihre persönlichen Daten von der Gruppe in einer Mitgliederdatei verwaltet werden.
  • Ein Faltblatt mit den wichtigsten Informationen über die Gruppe besteht, der Druck wird in den nächsten Wochen erfolgen. Die Website ist in Vorbereitung und soll im Sommer 2000 online gehen.
  • Kontakt mit der Gruppe kann sowohl per Post als auch per Email und Telefon aufgenommen werden. Für die jeweiligen Medien wurden Zuständige bestimmt.
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