Erfahrungsberichte

Zufall?

Ein Erlebnisbericht zum Entschlafenengedächtnis

Unser internationales Treffen in Mannheim (1. bis 3. Juli 2005; vgl. unseren Bericht) stand besonders unter dem Eindruck des Entschlafenengedächtnisses. Zum ersten Mal seit Bestehen unserer Interessengemeinschaft konnten wir ein solches Ereignis gemeinsam feiern.

Ein Teilnehmer an unserem Treffen übersandte uns einen Erlebnisbericht, den wir hier gerne veröffentlichen möchten:

Am Samstagabend vor dem Entschlafengottesdienst hatten wir kurz Gelegenheit uns auf den nächsten Tag vorzubereiten. Während unserer Andacht haben einige von uns ganz konkret Personen aus ihrem persönlichen Umfeld genannt, für die sie in diesem Zusammenhang besonders beten wollten.

Ich habe damals auch überlegt. Aber eine bestimmte Person ist mir dabei nicht eingefallen. So habe ich, wie ich es sonst immer gemacht habe, allgemein an die gedacht, die vielleicht völlig vergessen sind und die man auch jetzt nicht persönlich kennt.

Einige Tage nach unserem Regenbogen-Treffen in Mannheim las ich nun in einem deutschen Homosexuellenmagazin eine Traueranzeige für einen Mann, der wenige Tage vor dem Entschlafengottesdienst gestorben ist. Unter welchen Umständen, ist mir nicht bekannt.

Diesen Mann kenne ich persönlich seit wohl 7 Jahren. Er war Kellner in einer Schwulenbar in einem Nordseebad und begrüßte mich immer mit einem freundlichen "hallo Schwulletta", was ich dann aber immer ironisch zurückwies.

In der Todesanzeige seiner Freunde wird der Termin der Bestattung genannt. Diese soll dann auf hoher See stattfinden. Schon im Juni, also vor unserem Regenbogen-Treffen, habe ich meinen Urlaub geplant und bin just zu dem Zeitpunkt, wo die Bestattung stattfindet, in diesem Nordseebad.

ZUFALL? – Ich denke nicht! Und ich habe mir vorgenommen, ganz speziell an diesem Tage betend an ihn zu denken, dass er auch unter die Gnade kommen kann. Hoffentlich mag er sie ergreifen.


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