2011

„Erntedank unter dem Regenbogen“

Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2011 fand in Graz das erste internationale Regenbogen-NAK-Treffen in Österreich statt.

Die Teilnehmer des Treffens in der Kirche in Graz

Bilder vom Treffen

Rund 50 Schwestern und Brüder kamen vom 30.9. bis 3.10.2011 zum 32. internationalen Treffen der Regenbogen-NAK nach Graz (Österreich). Unter den Teilnehmern waren homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, einige mit Partnerin oder Partner. Auch neun Eltern nahmen an dem Treffen teil.

Am Freitag trafen sich die Teilnehmer zum Begrüßungsabend in der neuapostolischen Kirche in Graz. Das Orga-Team hatte hierzu ein Buffet mit kalten und warmen steirischen Spezialitäten vorbereitet. Im Laufe des Abends trafen die Teilnehmer nach und nach ein.

Arbeitssitzung und Kulturprogramm

Am Samstagvormittag begrüßte der Vorsteher der Gemeinde Graz, Paul Valtingojer, die Anwesenden in der Kirche in Graz. Im Anschluss fand eine rund zweistündige Arbeitssitzung statt. Peter berichtete vom ersten Treffen von Vertretern der Regenbogen-NAK mit Bezirksapostel Leonard Kolb in Philadelphia (USA). Monika stellte die aktuellen Entwicklungen rund um das Seelsorgekonzept vor, das in diesen Wochen im Arbeitsbereich des Bezirksapostel Markus Fehlbaum startet. André stellte die Eckpunkte des kommenden Gesprächs der Regenbogen-NAK mit dem Gremium für besondere Angelegenheiten (GbA) der Neuapostolischen Kirche vor und nahm Anregungen und Wünsche der Anwesenden auf. Nach der Arbeitssitzung fand eine Chorprobe für den Sonntags-Gottesdienst und ein Mittagsimbiss statt.

Am Nachmittag teilten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe nahm an einer Führung durch die geschichtsträchtige Stadt Graz teil, die andere besuchte Schloss Eggenberg. Beide Führungen wurden von Brüdern und Schwestern der Gemeinde Graz durchgeführt.

Bibel zum Essen

Mit gespannter Vorfreude fanden sich am Abend alle Teilnehmer in der Kirche ein, wo sie zu einem „Bibelbuffet“ geladen waren. Alle Speisen waren nach Rezepten und Hinweisen aus der Bibel zubereitet. Auf kleinen Tafeln waren die entsprechenden Bibelstellen verzeichnet, die in einer großen Altarbibel im Speiseraum nachzulesen waren. Kaum zu glauben, wie vielfältig und lecker die in der Bibel beschriebenen Speisen sein können! Neben dem Vorsteher der Gemeinde nahmen auch Bezirksältester Matthias Pfützner und Bezirksevangelist Rainer Hasenauer an der Veranstaltung teil.

Erntedank-Gottesdienst

Ein besonderes Highlight war der Gottesdienst zu Erntedank am Sonntagmorgen mit Bischof Jürgen Müller aus Wien. Etliche Sänger aus dem Kreis der Regenbogen-NAK ergänzten den Chor der Gemeinde Graz. Das Textwort des Gottesdienstes lautete: „Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!“ (Psalm 100,4) Beim anschließenden Fellowship gab es Gelegenheit zum Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern und den Gemeindemitgliedern. Am frühen Nachmittag endete der offizielle Teil des Treffens und ein Teil der Anwesenden machte sich auf den Heimweg. Etliche Teilnehmer hatten noch ein paar Tage länger in der Steiermark eingeplant. Für die Mitglieder der Redaktions-Gruppe fand am Montagvormittag eine Redaktionssitzung statt, in der anstehende Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit besprochen wurden.

Ein großer Dank gilt dem Orga-Team aus Graz, das mit überwältigendem Engagement am Werk war! Danke für euren Einsatz, die tolle Organisation, die köstlichen Speisen, das abwechslungsreiche Rahmenprogramm und die vielen schönen Begegnungen und Gespräche!

Bilder vom Treffen

 

Wie habt ihr das Treffen erlebt? – Drei Teilnehmer berichten von ihren Eindrücken:

„Das Regenbogentreffen in Graz war für mich als ,Außenstehende‘ ein besonderes, intensives und schönes Erlebnis. Da ich im Hintergrund tätig war, hatte ich die Gelegenheit, die gute Stimmung und die Wiedersehensfreude der Teilnehmer/innen wahrzunehmen. Mein Eindruck war: Das ist eine tolle Truppe. So viel Freundlichkeit, soviel Anteilnahme aneinander und ernstes Bemühen um eine Sache, die allen so wichtig ist.“

Zum kompletten Bericht von Elisabeth aus Wien, die das Treffen als Helferin unterstützte.

„Sind die Gläser angekommen? Kocht die Brühe schon, warum sind die Tomaten noch nicht ausgepackt? Das Bier standen warm, an mich kam die Aufforderung: Stapele die Dosen doch gleich mal in den Kühlschrank – und schon war ich mit in die Helfercrew eingegliedert. Die Spritzer müssen in den Keller und bring gleich die Suppenteller mit hoch! Die Tische waren noch in ihren Verpackungen: Zusammenbauen, aufstellen und drei Tisch-Linien bilden, Stühle für ca. 60 Personen aufstellen. Das Orga-Team hatte alles im Griff.“

Zum kompletten Bericht von Johannes, der seit vielen Jahren aktives Regenbogen-NAK-Mitglied ist.

„Von Haus aus kann ich kaum auf andere Menschen zugehen. Bei den Regenbögen war mir das aber kein Hindernis, denn nahezu jede und jeder ging auf mich zu, so dass meine ,Sprech-Barriere‘ von vornherein aus dem Weg geräumt wurde. Noch nie war ich in einem Kreis, egal wie groß und wie viele Personen, in dem ich mit rund 90 Prozent innerhalb weniger Stunden gesprochen hatte und mich auf Anhieb auch mit jedem gut verstand. Alle waren freundlich, zuvorkommend und begannen ein Gespräch mit mir.“

Zum kompletten Bericht von Marcel, der in Graz zum ersten Mal an einem Regenbogen-NAK-Treffen teilnahm.


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