2011

Regenbogen-NAK trifft sich in Stuttgart

Vom 3. – 5. Juni 2011 fand das 31. internationale Treffen der Regenbogen-NAK statt.

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Bereits am Himmelfahrtstag reisten die ersten Teilnehmer des Treffens an und trafen sich im „Plenum“, einem Lokal im Landtagsgebäude in Stuttgart. „So konnten wir die Wiedersehensfreude länger genießen“, sagt eine Teilnehmerin. Mit einem Spaziergang durch den Schlossgarten zu den Mineralbädern endete der Vorabend des Treffens.

Am späten Freitagvormittag trafen sich die bereits Anwesenden am Schlossplatz, um den Tag teils sportlich, teils gemütlich miteinander zu verbringen. Zunächst fuhren die Teilnehmer mit der U-Bahn zur Talstation der Standseilbahn, die alle in wenigen Minuten aus dem Innenstadtbereich auf die bewaldeten Höhen um Stuttgart brachte. Von der Bergstation ging die Wanderung durch die stadtnahe Natur zum Fernsehturm. Nach der „Besteigung“ des Turmes - natürlich mit dem Aufzug - bot sich ein weiter Blick über Stuttgart und die Umgebung. Der starke Wind ließ die Teilnehmer die Schwankungen des Turmes deutlich spüren; seekrank wurde aber niemand. Auf dem Rückweg kehrten alle zum gemütlichen Mittagessen ein, bevor sie mit der Zahnradbahn in die Innenstadt zurückfuhren. Am Abend im Restaurant „Traube“ wurde der Kreis der Teilnehmer zusehends größer, weil nach und nach diejenigen eintrafen, die erst am Freitag anreisen konnten.

Arbeitstreffen mit Besuch des Apostels

Der Samstag begann mit einem Arbeitstreffen in der Kirche in Stuttgart-Ost. Der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Hans-Joachim Kientzle, sprach zu Beginn ein Gebet und nahm an der anschließenden Sitzung teil. Etwas später besuchten Apostel Jürgen Loy und Bezirksältester Wolfgang Popp das Treffen. Apostel Loy wünschte den TeilnehmerInnen in seiner Ansprache verständnisvolle Gesprächspartner in der Kirche und dass die Kirche für alle Heimat ist und Heimat bleibt. Die Amtsträger blieben auch während der Mittagspause und unterhielten sich mit Teilnehmern.

Ein Schwerpunkt der Sitzung war die Vorstellung des Konzeptes „Individuelle Seelsorge für homo-, bi- und transsexuelle Geschwister “, das von der Regenbogen-NAK in Zusammenarbeit mit der Kirchenleitung der NAK Schweiz erarbeitet wurde. Dieses Projekt wird nun im deutschsprachigen Teil des Bezirksapostelbereiches Markus Fehlbaum umgesetzt. Ziel ist es, durch Information und Schulung von Amtsträgern die Voraussetzungen zu schaffen, für homosexuelle und bisexuelle sowie transsexuelle Gemeindemitglieder eine angemessene Seelsorge in schwierigen Situationen – etwa dem Coming Out – zu ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt war ein Vortrag von Tim und Ronald, Mitglieder der „Apostolisch Genootschap“, über ihre Glaubensgemeinschaft. Die „Apostolisch Genootschap“ ist eine niederländische Glaubensrichtung, die aus der Neuapostolischen Kirche hervorgegangen ist.

Nach dem Mittagessen nahm ein Teil der Anwesenden an einer Stadtführung teil, während ein anderer Teil anstehende Projekte der Redaktions- und Öffentlichkeitsarbeit besprach. Dabei wurden viele Arbeiten angestoßen und ein Zeitplan für die einzelnen Aufgaben beschlossen. Im Restaurant „Amadeus“ unweit des Schlossplatzes klang der Tag bei einem gemütlichen Beisammensein aus.

Gottesdienst in einer Wohlfühlgemeinde

Höhepunkt des Treffens war der Gottesdienst am Sonntag mit der Gemeinde Stuttgart-Ost, den Bezirksältester Wolfgang Popp durchführte. Das Bild des Regenbogens und das verbindende Element einer Brücke zog sich durch die ganze Predigt. Im Gottesdienst fand die Taufe zweier Erwachsener statt. Das Bezirksorchester, der Gemeindechor und ein Solo-Vortrag umrahmten den Gottesdienst. Im Anschluss konnte sich die ganze Gemeinde bei Kaffee und Kuchen mit den Teilnehmern unterhalten. Da noch so viel Essen vom Gemeindefest und vom Vortag übrig war, beschlossen die Gemeinde und das Orga-Team spontan zu grillen. Schließlich traten die Teilnehmer nach und nach die Heimreise an. Zum Schluss versammelten sich die noch anwesenden Teilnehmer mit Gemeindemitgliedern und sangen gemeinsam einige Lieder.

Unser besonderer Dank gilt der Gemeinde Stuttgart-Ost, die uns mit ihrer Warmherzigkeit und Offenheit unvergessliche Stunden bereitet hat. Der Gedankenaustausch mit den Geschwistern und Amtsträgern war für uns ein besonderes Erlebnis. Die schwäbischen kulinarischen Gaumenfreuden, die von den Gemeindemitgliedern zubereitet wurden, sorgten für weitere Höhepunkte. Wir haben uns sehr wohlgefühlt und durften eine wahre „Wohlfühlgemeinde“ erleben!

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