2011

Treffen der Regenbogen-NAK in Gotha

Am Wochenende 4. - 6. Februar 2011 trafen sich zwölf Geschwister der Regenbogen-NAK in Gotha.

„Wir freuen uns auf Sie.“ Mit diesen Worten ließ Apostel Rolf Wosnitzka die Mitglieder der Regenbogen-NAK bereits im Vorfeld begrüßen. Am Abend des 4. Februar 2011 trafen sich 12 Schwestern und Brüder aus Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen in einem Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofes in Gotha. Dies ermöglichte es den meisten, sich nach einer mehrstündigen Zugfahrt bei gutem Essen und Trinken zu erholen und das Wiedersehen in der Gruppe zu genießen. Im Anschluss ging es dann gemeinsam in die gebuchte Herberge, die sich in einem alten Kloster befindet. Das Gebäude blickt auf eine 750jährige Geschichte zurück und wurde in den Jahren 2007 bis 2009 umfangreich saniert.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen ging es dann zu Fuß zur Neuapostolischen Kirche im Kesselmühlenweg 2. Dieses Gebäude wurde 1999 eingeweiht und wurde nun für das Arbeitstreffen der Regenbögen zur Verfügung gestellt. Fleißige Hände hatten bereits Kaffee gekocht und Kuchen zur Verfügung gestellt. Bezirksältester Dietmar Voigt und der Gemeindevorsteher Hirte Herbert Ludwig begrüßten die Regenbögen und begannen das Treffen mit einem Gebet. In diesem Gebet prägte Bezirksältester Voigt, dass wir alle „als Christen zusammenstehen wollen“. Im nachfolgenden Zusammensein der Regenbögen in der Sakristei der Gemeinde wurden verschieden Themen besprochen und diskutiert. U. a. gab es einen Rückblick auf das Treffen im September 2010 in Bochum sowie eine Vorschau auf die weiteren Treffen in 2011 in Stuttgart und Graz / Steiermark. Zum Ausdruck kam auch die Freude, dass das Treffen trotz einer relativ geringen Anzahl an Teilnehmern stattgefunden hat und man sich in der Gemeinschaft der Regenbögen wohl fühlt. Zur Mittagszeit hatten Gothaer Geschwister eine deftige Linsensuppe zubereitet, die im Gemeinschaftsraum eingenommen wurde.

Nachdem das Arbeitstreffen in der Kirche beendet war, begaben sich die Regenbögen zum Hauptbahnhof Gotha, dessen Vorplatz erst 2007 komplett umgestaltet wurde. Über eine sehr interessante Strecke durch „Feld und Wiesen“ ging es dann mit der Linie 4 der Thüringer Waldbahn (Straßenbahn) zur Marienglashöhle nach Friedrichroda. Seit Ende der 1960er Jahre kann dieses Naturwunder wieder unter Führung besichtigt werden und gibt heute bruchstückhaft wieder, wie dort vor Jahrhunderten Gips in seiner Ursprungsform abgebaut wurde. Nach der Rückkehr zur Herberge konnten sich die Teilnehmer ein wenig ausruhen, bevor der Samstag mit einem gemeinsamen Abendessen im Gothaer Ratskeller beendet wurde. Auch dieses Gebäude blickt auf eine über 650jährige Geschichte zurück.

Der Sonntag war durch den Gottesdienst in der Gothaer Kirche geprägt. Bezirksältester Voigt diente mit dem Textwort aus Galater 6, 2: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ Eingehend auf das Chorlied „O ihr Friedenskinder lasst euch bitten“ führt er aus, dass ein jeder ein Friedenskind sein kann. Dazu zählt auch, dass man die Last des anderen erkennt und hilft, mitzutragen. Unterstützend berichtete er von zwei Begebenheit aus der „Praxis“, die die Geschwister zum Nachdenken anregen sollten. Hierzu gab er Gelegenheit, in dem er seine Predigt durch einen Chorvortrag unterbrach. Auch wenn man – geprägt durch seine Lasten – den Eindruck hat, dass Gott nicht immer anwesend ist, so schenkt er uns doch immer wieder seinen Frieden.

Nach dem Gottesdienst war die gesamte Gemeinde eingeladen, ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen. Thüringer Klöße und Gulasch wurden ganz rustikal in einer Gulasch-Kanone zubereitet, die auf dem Kirchenparkplatz positioniert war. Viele interessante Gespräche wurden mit den Geschwistern geführt und so mancher bestätigte, nun eine andere Sichtweise in Bezug auf Homo-, Bi- und Transsexualität zu haben.

Ein großer Dank gilt allen Geschwistern der Gemeinde Gotha, die dafür gesorgt haben, dass sich die Regenbögen sehr wohl gefühlt und gespürt haben, dass sie herzlich aufgenommen worden sind.


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