Aussagen der NAK

2005: Stellungnahme der Neuapostolischen zu bestimmten Fragen des Sexualverhaltens

"Praktizierte Homosexualität heisst die Neuapostolische Kirche aufgrund der biblischen Grundlagen und der christlichen Tradition nicht gut.

Ob und in welchem Umfang ein Mensch, der in seiner homosexuellen Veranlagung absolut festgelegt ist, durch das Praktizieren seiner Homosexualität Schuld gegenüber Gott auf sich lädt, liegt allein im Ermessen Gottes.

In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die sexuelle Veranlagung für die seelsorgerische Betreuung der Glaubensgeschwister keine Bedeutung hat.

Glaubensgeschwister, die Homosexualität praktizieren bzw. in einer homosexuellen Partnerschaft leben, können keine Amts- und Lehrtätigkeit in der Kirche ausüben." (S.6)

 

1997: Hausregeln für Mitglieder der Neuapostolischen Kirche

"Die praktizierte Homosexualität heißt die Kirche nicht gut, sondern rät zur Abstinenz. Homosexuelle Männer und Frauen werden nicht ausgegrenzt oder gar verurteilt, vielmehr stehen die Amtsträger verständnisvoll zur Seite." (S. 7)

 

1986: Stellungnahme der Neuapostolischen Kirche zur Sexualität

"Im allgemeinen ist Homosexualität nicht vererbt: meist zeugen Homosexuelle keine Kinder. Sie kann durch ungünstige Verhältnisse in der kindlichen Entwicklung und einer oft falschen sexuellen Erziehung verursacht werden. Ob ein Mensch homosexuell wird, hängt somit nach Erfahrungen und der heutigen Erkenntnis, häufig von seiner Kindheit und Jugendzeit ab. In den meisten Fällen ist Homosexualität infolgedessen auch heilbar. Gutgeschulte Therapeuten können sehr hilfreich sein, wenn die betreffende Person wirklich diese Neigungen überwinden will. Wer geheilt werden will, sollte diese Hilfe im eigenen Interesse und im Interesse anderer suchen. Es ist eine große Lebenserschwerung, wenn man wegen einer solchen Abart nicht zu einer harmonischen Ehe und einem glücklichen Familienleben kommen kann. Sollte jemand nicht von seiner Neigung geheilt werden können, ist es für ihn von entscheidender Wichtigkeit zu wissen, dass jemand auch ohne sexuelle Betätigung zur Reife und zur menschlichen Erfüllung kommen kann. Ausgeübte Homosexualität kann den Menschen nicht glücklich machen. Auf jeden Fall bedürfen solche Menschen besonders unseres Mitgefühls, da sie leicht zu Stimmungen und Verzweiflung neigen. In solchen Stunden der Not kann die Aussprache mit einem unvoreingenommenen hilfreich sein. Das Grundprinzip ist, dass Homosexuelle sich in gleicher Weise ehrlich bemühen müssen ihre Triebe zu beherrschen wie andere Menschen auch. Wenn sich ein solcher Mensch ehrlich bemüht und besonders wenn er noch unter anderen seelischen oder gesellschaftlichen Nachteilen leidet, sollt man ihn in seinem ehrlichen Bemühen unterstützen. 

Verschiedene Aussagen

Was sagt die Heilige Schrift zu dieser Form eheähnlichen Zusammenlebens:
(1. Mose 1, 27, 28)
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.

Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Gott hat damit für Ehe, Liebes- und Familienleben einen klaren Weg gewiesen, der seinem Willen und Wohlgefallen entspricht. Dann kam die Sünde unter die Menschen. Sie hat die Menschen von Anfang bis heute immer mehr vom Willen und den Gesetzen Gottes entfernt und ihre Lebensform verändert. Menschheitsgeschichte und Gegenwart beweisen drastisch den tiefen Fall des Menschen aus seiner ursprünglichen Stellung. Sein Leben und Wesen ist heute längst nicht mehr ein Abbild, sondern leider ein Zerrbild Gottes. Das ist das Werk Satans. Als Folge des Sündenfalls traten auch die Krankheiten in Liebesleben und Ehe in Erscheinung. Die Wurzel dieser Laster liegt im Herzen, in der Gesinnung des Menschen. Die zum Teil ungläubige Wissenschaft verlegt indes die Wurzel solcher Laster in die Umwelt bzw. erklärt sie, die Wurzel als angeboren. Damit wird der Sünder freigesprochen und sein Tun von vornherein entschuldigt."

(Offizielle, nicht veröffentlichte Stellungnahme zum Thema Sexualität vom 23.02.1986) 

In einigen Bezirken wurde diese Stellungnahme verlesen. Dabei wurde betont, dass keiner verurteilt werden soll, sondern jeder die Eigenverantwortung für sich trägt.

Bis dahin entsprach es den kirchlichen Glaubensregeln, dass Gläubige, die beispielsweise in homosexuellen Beziehungen oder in eheähnlichen Beziehungen lebten, nicht zum Abendmahl zugelassen wurden. Dies wurde 1986 dahingehend verändert, dass jeder eigenverantwortlich für sich entscheidet, ob er oder sie am Abendmahl teilnimmt oder nicht. 

 


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28.-30. April 2017: Amsterdam (Niederlande)
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